Amtsgericht Lübeck

Das Gelände gliedert sich in zwei durch einen Höhenversatz räumlich getrennte Ebenen.
Die 1. Ebene liegt auf dem oberen Niveau zwischen dem Bestandsgebäude (Saalgebäude)
und dem Erweiterungsgebäude (Neubau).
Ziel des Entwurfes war es, diese Fläche von Autos freizuhalten und einen gut
zu erreichenden Nebenzugang sowie einen Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter des Amtsgerichtes zu schaffen.
Der begrünte Lichthof liegt zwischen dem Verbindungsgang aus Glas mit danebenliegendem Zellentrakt und den Garagen.
Auf den extensiv begrünten Flachdächern ziehen sich die Plattenbänder sowie die Pflanzbeete des Eingangsbereiches weiter. 
Der Höhenunterschied zwischen den beiden Ebenen wird durch Stützwände aus Sichtbeton abgefangen.
Zwischen den Stützwänden befindet sich der überdachte Fahrradunterstand mit 69 Fahrradstellplätzen,
die zum Teil höhenversetzt angeordnet sind. Auch dieses Dach erhält eine extensive Begrünung.







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Projekte - Freiraumplanung

Königswiesen Schleswig

Schleswig

Öffentliche Grünanlage Königswiesen Schleswig
Gelände der Landesgartenschau
Schleswig Schleiregion 2008

Wettbewerb: 2005, 1. Preis
Planung: 2005-2007
Bauzeit: seit 2005
Baukosten: 10,5 Mio. Euro
Fläche: 16.000m²

Das Büro Trüper Gondesen Partner, Landschaftsarchitekten ist mit allen LP der Neugestaltung Parkanlage Königswiesen und den Schauflächen der LGS Schleswig Schleiregion 2008 beauftragt. Das Projekt wird seit November 2005 umgesetzt und entspricht vollständig der Wettbewerbsarbeit. Auch die Planungspartner aus dem Wettbewerb sind durch die Stadt Schleswig beauftragt worden. PPP Architekten, Lübeck ist mit dem Umbau des Luisenbads und dem Umbau des Pumpenturms zu einem Aussichtsturm betraut. Tilman Stachat, Designer und Holzgestalter aus Berlin wird zwei Themenspielplätze in der Parkanlage realisieren. Hinzu gekommen ist das Ingenieurbüro Böger u. Jäckle mit der Ausführungsplanung der Brücken und Stege sowie für die Lichtplanung das Büro Brandi Licht aus Hamburg.


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Projekte - Freiraumplanung
Westlicher Altstadtrand Lübeck
1.BA Obertrave

Nachdem Trüper Gondesen Partner Landschaftsarchitekten 2003 den 1. Preis beim Realisierungswettbewerb westlicher Altstadtrand Lübeck gewonnen hat, wurde 2006 der 1. Bauabschnitt, die Obertrave, realisiert. Die Flächen am Traveufer werden gänzlich vom ruhenden Verkehr freigehalten und als platzartige Promenade für vielerlei Nutzungen geöffnet. Flanieren, Schauen, Sitzen, Angeln, Spielen, Ausruhen - Cafes und Restaurants direkt am Wasser laden dazu ein. Ziel war es, durch ein abgestimmtes Erscheinungsbild im Zusammenklang mit der Möblierung ein ruhiges und homogenes Umfeld zu gestalten. Die Grundlage für dieses zeitlose Aussehen der Obertrave bildet die Wahl eines einheitlichen Bodenbelags aus Granit für die gesamten Freiflächen zwischen Uferkante und Gebäuden.
Einen gestalterischen Schwerpunkt bildet die sog. „Holstenterrasse“ an der Holstenbrücke direkt gegenüber den historischen Salzspeichern. Die historische Schiffsanlegestelle, die von der Fahrgastschifffahrt intensiv als Anleger für die Ausflugsschiffe genutzt wird, wurde verlängert und steht in hervorragender Lage der Außengastronomie zur Verfügung.
Für die Stellplätze an der Obertrave gibt es ein Sommer- und Winterkonzept, die Granitwürfel sind mobil und können je nach Jahreszeit verschoben werden, um anderen Nutzungen Platz zu machen.



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Kinderklinik Satteldüne Amrum

TGP Landschaftsarchitekten betreuen seit 2005 die Sanierung und Modernisierung der Außenanlagen Kinderklinik Satteldüne auf der Nordseeinsel Amrum. Die Flächen werden aufgrund von Neubaumaßnahmen neu geordnet, Freiräume und insbesondere Spielflächen neu gestaltet.

Das rund 14,2 ha große Gelände liegt in einzigartiger Landschaft im Dünengebiet und in Strandnähe. Dieser Naturraum beeinflusst einerseits die Art der Gestaltung und verlangt andererseits vor allem in den Randbereichen bei Baumaßnahmen einen verantwortungsvollen Umgang im Sinne der Natur.














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Projekte - Freiraumplanung
Brügmanngarten
Lübeck-Travemünde

Die Umgestaltung des gesamten Brügmanngartens im Frühjahr 2005 bildet einen wesentlichen Baustein im Rahmen der Neuordnung des „Inneren Kurgebietes“ in Lübeck - Travemünde.
An der Musikmuschel ist auf einer Rasenfläche ein Klanggarten entstanden. Drei Klangräume zwischen Hainbuchenhecken wurden durch Erdlautsprecher beschallt und mit drehbaren Liegen und Stühlen ausgestattet.
Die Verbindung zwischen Promenade und Garten besteht aus einer großzügigen Treppenanlage aus Granitwerkstein. Daran schließt eine ebene Fläche in wassergebundener Decke an, in der einzelne Blütenbänder mit Stauden, Rosen, Hecken und Bankelemente wie Inseln schwimmen. Windschutz wird durch freitragende Glaselemente erreicht, die nachts ganzflächig als mondgelbe Scheiben erstrahlen. Für die Durchführung von Veranstaltungen auf der verbleibenden großzügigen Rasenfläche sind Senkelektranten an den Köpfen der Blütenbänder vorgesehen.
Ein Wasserfontänenfeld bildet das Ende der Achse Strandbahnhof – Ostsee im Mittelpunkt des Lindenrondells direkt an der Kurpromenade. Dieser bedeutende Punkt wird, durch das ebene Wasserspiel angemessen in Szene gesetzt, zu einem Anlaufpunkt auf der Ostseekurpromenade und bildet den Auftakt zum „Inneren Kurgebiet“.




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Projekte - Freiraumplanung
Piratenspielplatz
Lübeck-Travemünde

Zentrales Element des Piratenspielplatzes ist ein 15 m langes und 5 m breites Piratenschiff als geschlossener Schiffskörper
in Spantenkonstruktion aus Eiche mit einem 7 m hohen Mast,
an dem ein Mastkorb befestigt ist.
Dieses zentrale Schiff ist umgeben von drei kleineren Spielbereichen
- dem Piratenschatz, dem versenkten Schiff und der einsamen Insel.
- Der Piratenschatz besteht aus Schatzkiste, Truhen, Fässern
und ist vorwiegend als Spielbereich für Kleinkinder geeignet.
- Das versenkte Schiff ist ein Kletterbereich mit Schaukel.
Erkennungszeichen ist der Mast des versunkenen Schiffes.
- Die einsame Insel oder das Piratennest besteht aus verschiedenen Podesten, einer Hütte und einer Rutsche.
Von hier aus führt eine Seilbahn zum Wrack hinüber.
Ergänzt werden die einzelnen Spielbereiche durch Fernrohre, lachende Totenköpfe, Holzaffen und Papageien sowie im Schiffskörper von geschnitzten Ratten.









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Projekte - Freiraumplanung

Landeszentralbank Lübeck

Freianlagengestaltung

Aufgabe der Freiraumgestaltung an der Landeszentralbank in Lübeck war es, dem Ort in mehrerer Hinsicht gerecht zu werden.
Zum einen sollte das Holstentor als unmittelbarer Nachbar und Wahrzeichen der Hanse und Touristenmagnet besonders berücksichtigt werden. Es bildet den Stadteingang zum Weltkulturerbe Lübecker Innenstadt. Die Freianlagen der LZB sollten durch gartenarchitek- tonische Mittel zwar betont werden aber nicht mit dem Holstentor konkurrieren. Somit schied nach längerer Diskussion eine Freiraumplastik (Kunst am Bau) aus. Die Gebäude Holstentor, Bankgebäude und Neubau sollten als Solitäre zur Geltung gebracht werden.
Gleichzeitig sollte die Trennung der beiden Bankgebäude unterstrichen werden, um der Forderung der Stadt zu entsprechen, eine Blickachse auf die Lübecker Kirchen freizuhalten. Die gepflanzte Buchsbaumhecke betont die Blickachse auf die Stadt und hält ein Sichtfeld auf die Türme frei. Gleichzeitig bildet sie eine imaginäre Sicherheitsbarriere für den Tresorbaukörper. Für diesen Gartenraum wurden keine großen Aufwendungen unternommen. Verschiedene Heckenarten - Eibe, Rotbuche und Buchsbaum - rahmen und gliedern diesen Ort. Die Verfasser sind der Meinung, dass gerade ein öffentlicher Bauherr gemeinsam mit seinem Landschaftsarchitekten für einen in der Bundesrepublik einmaligen Ort eine einmalige Lösung schaffen muss.


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Projekte - Freiraumplanung
Multifunktions-Center
Hochschulstadtteil Lübeck

Das MFC-Gebäude liegt an zentraler Stelle im neuen Hochschulstadtteil Lübeck am Übergang zum Wissenschafts- und Technologiepark der Fachhochschule und Universität.
Die alten Flurgrenzen, die sich durch Knick und Grabenstrukturen als Landmarken abzeichnen, werden zur Formulierung der Freianlagen im Bereich der Stellplatzanlagen genutzt. Diese „alten“ ortsprägenden Strukturen verorten somit diesen ersten Baukörper am Stadtteilpark.
Treppen und Rampen überwinden den Höhenunterschied zwischen Straße und Hausplateau. Das Plateau wird mit Betonplatten 40 x 40 x 8 cm in Kreuzfuge ausgebildet. Die Stufenanlagen werden durch Betonstellstufen mit einer Hinterpflasterung in dem Plattenbelag errichtet.
Ein weiteres Baufeld wird als Geröllfeld ausgebildet und zwischenzeitlich als Retentionsfläche genutzt.
Handläufe, Geländer, Fahrradständer und Poller werden in Cortain – Stahl ausgeführt. Heckenblöcke aus Rotbuche gliedern die Räume im Hausvorfeld.








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Marktplatz Ratzeburg

Ausgehend von der historischen Situation wurde ein Gestaltungs- und Nutzungskonzept für das Markt-Quadrat entwickelt, das den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen an eine zeitgemäße Platznutzung entspricht.

Grundsätzlich wurden drei Nutzungszonen entwickelt, die wie ein U um den Platz verlaufen und eine "geordnete" Nutzung gewährleisten, aber gleichzeitig vielfältige Nutzungen nebeneinander zulassen. Das "U" orientiert und öffnet sich zur westlichen Platzkante mit Kreishaus und Alter Wache. So entsteht eine vergrößerte, verkehrsberuhigte und multifunktionale Platzfläche.















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Stadtmauergrünzug Wismar

Kirschblüte am Katersteig.

Der Katersteig als frühlingshafter Auftakt zum Stadtmauergrünzug Wismar...























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Freiraumentwicklungskonzept HH - Lockstedt, Stellingen und Randbereiche

Bewerbungsverfahren TGP zusammen mit PPL

Vorgehensweise
Drei Werkstattgespräche mit den Gutachtern, dem Bezirksamt und den Fachbehörden begleiten den Prozess. Grundlage der Gespräche sind die Arbeitsergebnisse der Gutachter.

Am Ende der Analysephase: „Bewegungsmelder“
-Swot-Analyse
-Wo bewegt sich was im Raum?
-Auffinden von Ansätzen und Schwerpunkten
-Diskussion
 
Konzept liegt im Grundsatz vor: „Den Kompass justieren“
-Wie spiegeln sich die gutachterlichen Konzeptansätze in den Programmen, Plänen, Vorstellung der Dienststellen und Fachbehörden grundsätzlich in Bezug auf die „Qualitätsoffensive Freiraum“ sowie in den räumlichen Teilbereichen?
 
Unmittelbar vor Erstellung der Abschlussdokumentation:
„vor Toresschluss“
-Einzelmaßnahmen sind bereits bearbeitet
-Diskussionen der Ergebnisse mit den Dienststellen und Behörden vor Erstellung des Abschlussberichts

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