Eine feste BeltquerungTrüper Gondesen Partner haben sich im Rahmen eines internationalen Bewerbungsverfahrens für die umweltplanerischen Leistungen des deutschen Teils der festen Beltquerung qualifiziert. Auftraggeber ist die Femern Bælt A/S, Kopenhagen.
Die Umweltplanungen befinden sich derzeit in der Vorbereitungsphase, die von TGP als Teil eines internationalen Planungs- und Wissenschaftlerteams intensiv bei der Erarbeitung methodischer und inhaltlicher Anforderung an Umweltverträglichkeitsstudie, FFH-Verträglichkeitsprüfung, artenschutzrechtliche Prüfungen und Eingriffsregelung begleitet wird.
Die fachliche Unterstützung für spezielle Aufgabengebiete erhält TGP von:
- Leguan GmbH – biologische Untersuchungen,
FFH-Verträglichkeitsprüfungen, artenschutzrechtliche
Prüfungen
- Lairm Consult GmbH – Lärm, Schadstoffe und
Lichtemmissionen
- URS Deutschland GmbH – Hydrologie
- N.I.T. GmbH – Tourismus
- Ingenieurbüro Dr. Kebe und Dipl. Ing. Rosenquist –
Schwingungstechnik, Erschütterungsschutz
Femern A/SProjektbeteiligte

Managementplan Schweriner SeenTrüper Gondesen Partner erarbeitet zur Zeit gemeinsam mit Kriedemann Umweltplanung, Schwerin einen Managementplan für die Natura 2000-Gebiete FFH-Gebiet DE 2234 304 Schweriner Außensee und angrenzende Wälder und Moore und das EU-Vogelschutzgebiet (Special Protection Area - SPA) DE 2235 402 Schweriner Seen. Ziel der Managementplanung ist es, in ausgewählten Gebieten hoher Konfliktdichte die naturschutzfachlichen Erfordernisse aus der Meldung umzusetzen,
* klare und plausible Regelungen zu schaffen
(Rechtssicherheit),
* konsensorientierte Lösungen mit den betroffenen
Landnutzern zu erreichen (Ausgleich der Interessen),
* Gemeinden und Vorhabensträgern Planungssicherheit zu
ermöglichen (was geht, was geht nicht),
* die Voraussetzungen für das Monitoring zu verbessern
und die Grundlagen für die Berichte an die EU-Kommission
zu schaffen sowie
* Einzelfallprüfungen von Vorhaben auf Verträglichkeit zu
erleichtern.
Eine intensive Information und Konsultation der örtlich Betroffenen sowie eine Moderation des Planungsprozesses sind erforderlich, um eine Akzeptanz der Gebietsmeldung und der im Plan dargestellten Maßnahmen sicherzustellen.
Projektbeteiligte
Kies- und Tongewinnung im vorbildlichen Umgang mit Natur und Landschaft
Groß Pampau
Das Kiesabbaugebiet in Groß Pampau wird seit über 40 Jahren betrieben.
Aufgrund der Tonschicht unter den Kies- und Sandvorkommen ist im
Abbaugebiet eine Wasserfläche entstanden
Innerhalb der bis zu 40 m mächtigen Glimmertonschicht haben Geschiebe-
und Fossiliensammler seit 1984 die Skelette mehrerer Bartenwale, eines
Hais und eines Delphins ausgegraben. Im Naturhistorischen Museum in
Lübeck ist das ca. 10 Millionen Jahre alte Skelett eines Bartenwals
ausgestellt.
Auf dem über 50 ha großen Abbaugelände sind nach der Umsetzung von
Renaturierungsmaßnahmen infolge der unterschiedlichen Entwicklungszeit
auch unterschiedliche Vegetationsstadien und Lebensräume entstanden.
Nachgewiesen wurden bislang sechs Amphibienarten und eine Reptilienart.
Ebenfalls reich entwickelt sind Vogelwelt und Insektenfauna in den
Randbereichen.
Nach der vollständigen Umsetzung der Renaturierung sollen die Flächen
weitgehend der natürlichen Entwicklung überlassen bleiben. In einem
kleinen Teilbereich ist die Anlage einer Badestelle für die örtliche
Bevölkerung vorgesehen, um so Akzeptanz für die Sperrung der übrigen
Abbauflächen zu erreichen.
Die sorgfältige Umsetzung der Renaturierungsabsichten und
zielgerichteter Bodenabbau ermöglichen bereits während der Abbauphase
die Bildung hochwertiger Lebensräume für Pflanzen und Tiere, welche die
von landwirtschaftlicher Nutzung geprägte Landschaft bereichern.
Projektbeteiligte 